Diabetische Retinopathie frühzeitig entdecken

Diabetische Retinopathie frühzeitig entdecken

Diese durch Zuckerkrankheit hervorgerufene Schädigung der Netzhaut des Auges kann zu ganz unterschiedlichen Formen von Sehproblemen und bis zur Erblindung führen. Betroffene bleiben oft lange ohne Sehbeschwerden. Deshalb ist die regelmässige Untersuchung der Augengesundheit von zwei bis vier Mal im Jahr gerade für Diabetes-Patienten besonders wichtig. Für Schwangere gilt ein kürzeres Intervall. Sobald wir bei einem Vorsorge-Check feststellen, dass sich Einschränkungen im visuellen System ergeben und sich z.B. wegen Netzhautblutungen oder Ablagerungen der Verdacht auf diabetische Retinopathie besteht, verweisen wir die Patienten unverzüglich an die Augenärzteschaft. Bei bestätigtem Befund wird je nach Stadium der Erkrankung die Therapie eingeleitet.

 

Netzhauterkrankung mit unterschiedlichen Risikofaktoren

Die Hauptursache, an einer diabetischen Retinopathie zu erkranken, ist die Zuckerkrankheit. Zusätzlich zum disharmonischen Blutzuckerspiegel sind Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte und eine durch Diabetes bedingte Nierenschädigung Risikofaktoren. Jugendliche und Schwangere können ebenfalls an diabetischer Retinopathie erkranken. Je früher diese Form von Netzhaut-Erkrankung erkannt wird und je eher eine gezielte Behandlung einsetzt, desto besser sind die Erfolgschancen.

 

Augen-Vorsorge lohnt sich

Personen, bei welchen Diabetes festgestellt wird, empfehlen wir deshalb nach Erhalt einer Diabetes-Diagnose umgehend einen Augenarzt kontaktieren. Bei Diabetikerinnen, die eine Schwangerschaft planen, sollte der Blutzuckerspiegel wenn möglich schon vor der Schwangerschaft optimiert und dann auch während der Schwangerschaft eng überwacht werden.

 

Mit unserem Vorsorge-Programm zielen wir auf nachhaltig sichere Augengesundheit. Hierzu gehört auch die Früherkennung von Symptomen verbreiteter Augenkrankheiten wie Grüner Star, Grauer Star, altersbedingte Makula Degeneration (AMD) oder diabetische Retinopathie. Sollten wir Auffälligkeiten feststellen, verweisen unsere Optometristen für medizinische Abklärungen an die Fachärzteschaft. Hier geht’s zu unseren Experten.